Blog der Krostitzer Akrobaten

Tag 1

2.15 Uhr in der Nacht trafen wir uns in Krostitz, um mit dem Reisebus nach Frankfurt am Main zum Flughafen zu fahren. Alle Krostitzer, das heißt 12 Sportler, 3 Trainer und 13 Eltern sowie Geschwister, waren super pünktlich am Treffpunkt, sodass wir bereits überpünktlich starten konnten.

2.50 Uhr wartete die Delegation aus Halle, das heißt 7 Sportler, 2 Trainer, 1 Physiotherapeutin sowie 5 Eltern, bereits am Flughafen Leipzig/Halle, um mit uns in das Abenteuer zu starten. Alle waren schläfrig und nutzten die 5-stündige Fahrt mehr oder weniger gut zum Schlafen.

7.30 Uhr erreichten wir bereits den Flughafen in Frankfurt. Der erste Eindruck war, dass wir richtig zeitig da sind und noch lange warten werden, bis das Flugzeug um 11.45 Uhr startet. Wie sich jedoch herausstellte, brauchten wir die Zeit. Zuerst gaben wir unser Gepäck ab und erhielten die Flugtickets. Dabei stellten wir fest, dass keine Familie zusammen sitzen kann. Wir ließen uns also überraschen, wie wir im Flugzeug verteilt sitzen werden. Die folgende Zeit nutzten wir zum Stärken. Alle Vorräte an Essen und Getränken wurden bestmöglich geleert.

Ein süßes Willkommensgeschenk <3

Dann brachen wir gegen 9.30 Uhr auf, um den Zoll zu passieren. Alle kamen ohne Probleme durch und schlenderten durch den Duty Free Bereich. Im Anschluss wurde unser Gepäck und wir selbst durchleuchtet. Dabei kam das erste Mal Besorgnis auf, da ein Handgepäck ausgepackt werden musste. Es stellte sich heraus, dass die Haarwäsche und Haarspülung für Unruhe sorgte. Die ließen wir zurück und zogen weiter. 10.30 Uhr wartete das Boarding auf uns. Wir passierten auch diese Station, jedoch kamen Heidi und Francine nicht sofort durch. Sie waren zufällig Auserwählte für einen Drogentest und wurden in einen anderen Abschnitt des Flughafens geführt.

11.15 Uhr waren die beiden nach erfolgreich überstandem Test mit uns allen auch durch die letzte Kontrolle durch. Von dort aus wurden wir mit Shuttlebussen zum Flugzeug gefahren. Unsere Boeing 767-300 wartete auf uns. Unter Nieselregen stiegen wir in das Flugzeug ein und suchten unsere Plätze. Zum Glück konnten wir unsere Plätze mit Hilfe des Bordpersonals so tauschen, dass niemand alleine sitzen musste und es allen gut ging.

11.50 Uhr rollte das Flugzeug los. 9 Stunden 25 Minuten waren für den Flug geplant und es lief alles wie am Schnürchen. Während der gesamten Flugzeit gab es keinerlei Turbulenzen. Wir wurden mit einem Mittagessen versorgt und mit reichlich Getränken. Viele nutzten die Zeit zum Schlafen oder zum Filme schauen. Alle haben die lange Flugzeit, trotz vorheriger Bedenken, ohne Zwischenfälle überstanden. Kurz vor der Landung bekamen wir auch noch ein Abendbrot. Gut gestärkt begann eine halbe Stunde vor der Landung der Landeanflug. Dieser war sehr unruhig. Es hat oft gewackelt und geruckelt.

15.30 Uhr nach Puerto Ricanischer Zeit setzte unser Flugzeug auf der Insel auf und alle waren freudig gestimmt. Wir sattelten das Handgepäck und gingen zur Zollkontrolle. Dort kamen diesmal alle Mitreisenden sofort durch. Doch am Gepäckband ging es nicht ohne Aufregung. Wir standen um das Band versammelt. Alle zogen ihre Koffer vom Band und warteten an der Seite darauf, dass alle Koffer da sind. Jedoch blieb Steffi ohne Koffer. Das Band drehte seine Runden, aber es kamen keine Koffer mehr und ihr Koffer fehlte. Also sprachen wir einen Mitarbeiter des Flughafens an. Er nahm Telefonnummer und Email-Adresse unserer Ausrichter entgegen. Unsere Nerven lagen blank. Der Vorgang dauerte so lange, dass bereits die nächste Maschine gelandet war und die Koffer dieser Maschine auf dem Band kamen. Dort war, nach kurzem stockendem Atem, auch der Koffer von Steffi dabei. Er war wahrscheinlich unter dem Band beim Verladen irgendwo hängen geblieben. Puh, Glück gehabt. Die Freude, dass nun alle ihre Koffer haben, hielten wir in einem Foto fest und dann zogen wir los zur letzten Kontrolle. Dort wurde nochmal gefragt und geschaut, ob man auch einen Rückflug gebucht hat und wieder ausreist und welche Speisen man im Gepäck mitführt. Familie Heinicke wurde erneut herausgezogen. Wir kamen entsprechend durch kaum eine Kontrolle ohne, dass jemand eine Sonderbahandlung erhielt. Bei ihnen war es die Bifi, die ein Weiterkommen verhinderte. Diese ließen sie besser zurück und dann konnten wir endlich aus dem Flughafen raus und in die Arme unserer Puerto Ricanischen Freunde.

Wir zogen in langer Kollone durch den Flughafen bis aufs erste Deck und warteten dort auf den amerikanischen schwarzen Schulbus. Währenddessen bekamen wir von unseren Gastgebern Begrüßungsgeschenke mit einem Armband in den Puerto Ricanischen Farben sowie zwei typische kleine Riegel. Mit lautem Hupen traf der Schulbus nach circa 20 Minuten Wartezeit ein.

Unser Gepäck wurde auf verschiedene Autos und in den Bus verteilt und schon konnten wir mit dem Bus zum Hotel fahren. Da kamen wir 18.30 Uhr an. Wir sprachen die Planung für den nächsten Tag ab und alle Regeln, die hier zu beachten sind und dann konnten wir unsere 6 Zimmer beziehen. 19 Uhr bekamen wir das Abendbrot aufs Zimmer – Spaghetti Bolognese mit einem kleinen Salat und einem süßen Brötchen.

Einige sprangen noch in den Pool unseres Hotels, um sich zu erfrischen … jedoch ist der Pool ganz warm und auch die Außentemperatur sehr hoch. Gegen 21 Uhr waren alle Sportler in ihren Zimmern.

Heute begann unser Tag mit dem Frühstück. Abgesprochen war, dass wir uns 9 Uhr treffen. Die innere Uhr tickt aber beim Großteil noch anders, deshalb saßen fast alle eher schon am Tisch. 🙂 

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