Blog der Krostitzer Akrobaten

Tag 13 – Backen und Lagerfeuer

Den 13. Tag verbrachten wir in unserer Unterkunft. Wir trafen uns 9 Uhr zum Frühstück in der Mensa. Nachdem alle gefrühstückt hatten, läutete David die Hofglocke und wir trafen uns erneut in der Mensa. Er richtete einige Worte an uns … er sei sehr dankbar, dass wir nach dem Hurrikan den Mut gefunden haben erneut nach Puerto Rico zu kommen und die Zeit mit ihnen zu verbringen. Wir seien eine ganz große Familie und damit er und seine Familie uns immer bei sich haben könne, wünsche er sich die Handabrücke von jedem von uns an seinem amerikanischen Bus. Diese Idee ging uns allen sehr nahe und wir ergriffen die Farben und begannen mit der Gestaltung des Busses. Peter und Benno, die beiden, die bei jeder Buspanne direkt zur Stelle waren und nach der Ursache gesucht haben, durften ihre Handabrücke auf der Motorhaube hinterlassen. Das Ergebnis sah wirklich toll aus und David hat sich ganz besonders gefreut.
Doch danach ging es auch schon mit der nächsten Aktivität weiter. Zuania hat gemeinsam mit uns Cookies gebacken. Jeder durfte sich einen kleinen Klumpen vom Teig nehmen, eine Kugel daraus formen, in die Mitte eine Vertiefung drücken und dort bunte Zuckerstreusel hineinstreuen. Das sah schon vor dem Backen zum Anknabbern aus. Dann hatten wir etwas Freizeit. Wir saßen zusammen und erzählten oder nutzten den Gemeinschaftsraum mit 3 Tischtennisplatten, 3 Billardtischen, 2 Tischkickern und 3 Airhockey-Tischen. Es kam wirklich bei Niemandem Langeweile auf. Unsere jüngsten Sportler bereiteten zusammen mit den Sportlern von Halle ein Showprogramm vor.

Dann gab es schon das Mittagessen. Zum Nachtisch gab es unsere selbstgebackenen Cookies.

Direkt nach dem Mittagessen durften wir zusammen mit Zuania Cupcakes backen. Wirklich jeder konnte dabei helfen die Zutaten zum Teig zusammenzufügen und den Teig gut dosiert in die Cupcake- Förmchen zu füllen. Während des Backens hatten wir Freizeit. Die uns zur Verfügung stehenden 2 Stunden verbrachten wir im Pool. Pünktlich 17 Uhr trafen wir uns wieder, um das Topping für die Cupcakes zusammen zu rühren und die Küchlein zu verzieren. Circa 50 Cupcakes bekamen eine lila und/oder türkisfarbene Haube. Das sah so lecker aus, dass Noah und Nilay direkt ein Cupcake kosten wollten und durften. Die übrigen 50 Cupcakes blieben unverziert, da Zuania selbst und auch ihre Schwester sie lieber ohne das Topping essen und geglaubt haben, dass es auch Einigen von uns so geht.
Im Anschluss gab es, heute schon 18.30 Uhr, das Abendbrot. Zum Nachtisch durften wir die Cupcakes essen. Sie waren sehr locker und richtig köstlich geworden.

Nach dem Abendbrot trafen wir uns zum Lagerfeuer. Mitten im Regenwald stand ein aufgetürmtes Lagerfeuer. Da es in den letzten Tagen und auch an diesem Tag zuvor etwas geregnet hatte, ging das Feuer anfangs nur schwer an. Doch als es dann brannte, war die Wärme wirklich schwer auszuhalten. David hatte Marshmallows für uns mitgebracht, die wir an sehr lange Stöcke steckten. Doch trotz der Entfernung vom Feuer verbrannten wir uns gefühlt das Gesicht und die Sachen. Entsprechend schnell waren die Marshmallows auch fertig bzw. schwarz gebrutzelt. Dann durften wir das Showprogramm genießen, das unsere jüngsten Sportler tagsüber mit eingeübt hatten. Juliet, Lea, Sarah, Zuania und Loarina hatten sich außerdem einen Tanz ausgedacht, den alle mittanzen konnten.
Zum Abschluss des gut gefüllten Tages hatte David uns zum Spieleabend eingeladen. Alle, die Lust hatten, kamen vor der Mensa zusammen.  U.a. gab es Aufgaben wie Luftballons platzen oder Rasierschaum von Luftballons (die jemand am Knoten im Mund hatte) mit einem Rasierer abrasieren. Das Ergebnis war, dass die Ballons schnell platzten und alle voller Rasierschaum waren. Dieses Spiel endete in einer großen Schaumparty.
Zum Ausklang dieses ereignisreichen Tages kamen wir alle nochmal in der Mensa zusammen und konnten heiße Schokolade trinken, sowie Pizza und Nachos mit Käse essen. Die Puerto Ricaner und Einige von uns saßen noch bis nach 24 Uhr zusammen und nutzten die Gelegenheit Dani, unser Geburtstagskind vom folgenden Tag, in ihrem Bett aufzusuchen um ihr ein Ständchen zu singen. Und ganz wie wir sie kennen, haben auch die wenigen Puerto Ricaner beim Singen für beste Stimmung und Lautstärke gesorgt.

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